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Ein Einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit |
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HEUREKA- Die Kulturbörse
Die „Heureka-Kulturbörse“ in der HKF Naunhof (Altes Kranwerk) Ein Fest jagt das andere. Der Wonnemonat bringt zahllose Veranstaltungen hervor. In der Großstadt unüberschaubar, im ländlichen Raum manchmal nicht wahrnehmbar. Was steckt hinter einer Kulturbörse. Gehandelt werden auf dieser Börse vor allem Gedankengut und das ohne gewinnoptimierte Aktienfonds oder böse Anleihen. Echte alternative Freizeitangebote für Menschen mit Ambitionen in dieser globalisierten Freizeit-Gesellschaft nicht zu resignieren und sich selbst als aktive Zelle der Gesellschaft zu empfinden. Nicht die schwere Kost der subventionierten Groß- und Eventkultur, kleine Begebenheiten fast Randerscheinungen mit dem ehrlichen Drang Kultur zu kultivieren. Hier geht es nicht darum Freizeit zu konsumieren oder zu verbrauchen. Es gilt Gleichgesinnte kennen zu lernen, Künstler und Handwerker zu interviewen, sinnreiche und schöpferische Offerten anzunehmen und hernach selbst zu gestalten. Die Angebotspalette reicht von musisch-tänzerisch über bildnerisch-handwerklich bis zur ganzheitlichen Selbsterfahrung. Sportliche Ausschreibungen zum Beispiel die Radfernfahrt Leipzig – Kulturinsel Einsiedel oder Tai Chi mit einem chinesischen Großmeister. Oder Obertongesangsworkshop oder vegetarisch ayurvedische Kochnachmittage. Sie möchten Theater improvisieren lernen, nicht auswendig sondern frei reden können, sie wollen einfach nur einem hochkarätigen Bandonionkonzert lauschen. Mit den über 40 Künstlern im direkten Gespräch über die Form der Kunst oder die Möglichkeit des Erlernens bzw. Nachempfindens sprechen. Allerdings nicht nur individuelle Angebote werden unterbreitet. Das Familienprogramm bestreiten drei gewitzte Klettergeräte der Kulturinsel Einsiedel, die Theaterleute von „Rokus Kokus“ und über 15 handwerkliche Kinderangebote direkt an den Ständen, wie Steinmetzen, Schmieden, Bogenbau und Schießen, Töpfern oder Trommeln unter dem Motto „Street Beats“. Letzteres offeriert die renommierte Percussionistin Ingeborg Freytag aus Leipzig. Ausgediente alte Ölfässer werden dabei zu Schlaginstrumenten umfunktioniert. Das dies reichlich Radau und Spass verursacht sei hiermit kundgetan. Das integrierte Kleinkunstfestival „Folkus“ bestreiten „Jagori“ (Klezmer-Musik), das „Kleinschmidtkartell“ mit schrägen Parodien und Weltmusik, der Bandonist Rainer Volkenborn, das Puppenspieltheater „Panika“, Jan Heinke am Stahlcello und das “Duo Sonnenschirm”. Im alten Heizungskeller des Kranwerkes zeigt der HKF Filmclub (16 mm) „Emil & die Detektive“ und zwar nacheinander folgend die Spielfilme von 1931 und die Neuauflage von 2001. Die vegetarische Küche bietet erstmals „Heureka-Bioeis“ an. Diese Spezialität ist eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Grimmaer Eiscafé „Eibeck“. Fortan ab dem 10.5. hat das Heureka-Kultur-Café immer sonntags geöffnet. Kulturcafé bedeutet nicht nur Bioeis und Biosnacks sondern immer wechselnde Themennachmittage. Ein ums andere Wochenende folgen dem HKF Filmclub die Experimental-Vortragsreihe „Kaleidoskop“ und dem Handwerker- & Spieletag der Konzertnachmittags am Blüthnerflügel. Die speziellen Inhalte und Sonder- Veranstaltungen sind im Internet unter www.kultur-faktur.de einzusehen. Die Kulturbörse wird mit dem Duo Sonnenschirm am Freitag dem 8.5. eröffnet. Wer dieses Duo nicht kennt, weiß nichts um die Brachialromantik in den Zeiten der Freizeitoptimierung und Umweltprämien.
Die Kulturbörse besitzt aufgrund des gemeinsamen Auftretens mehrerer soziokultureller Zentren aus ganz Sachsen eine unglaubliche Anzahl von Spezialangeboten für Fachpublikum. Ganztagsschulangebote, Tagesangebote für Schüler und Lernende bzw. Vorstellung von Projekten und Visionen verschiedenster Institutionen. Die Kulturinsel Einsiedel z.B. präsentiert den grüngeringelten Freizeitpark im Osten von Sachsen und zeigt wie Schulklassen aus ganz Deutschland diesen eroberten und erobern sollten. Viele Lehrangebote der einzelnen Handwerker sind nicht nur für individuelle Erfahrung am Standort HKF geeignet sondern diese sind vielfach auch mobil an anderen Ort ausführbar. Die Bildung eines komplexen nutzerfreundlichen Netzwerkes solcher und ähnlicher Angebote ist Kerngedanke der Kulturbörse. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass eine solche Veranstaltung ohne staatliche oder europäische Fördermittel in diesem Jahr auskommen muss. Die entsprechenden auch fremden Kulturräume, andere Förderkommissionen und letztendlich der Freistaat sind zu begeistern, diese Idee mit ihren Fördermöglichkeiten in Folgejahren zu unterstützen. Die zu Zeit nicht geförderte HKF ist zwar der Organisator aber ohne die engagierten Einzelkämpfer und ambitionierten Kultureinrichtungen, welche nicht zur etablierten Kulturelite gehörenden, wäre dieses außergewöhnliche Projekt nicht denkbar. Die Öffnungszeiten sind Samstag 9.5. von 10 bis 21 Uhr, der Ort ist das umgebaute Kranwerk „Leheb“ in Naunhof gleich hinter den Bahngleisen gegenüber vom Bahnhof. Presse Kompakt: Am zweiten Maiwochenende findet in Naunhof die „Kulturbörse“ statt. Es präsentieren sich soziokulturelle Zentren des Leipziger Raumes, Workshopanbieter, Kleinkünstler und Freischaffende. Sie regen zum Mitmachen an, setzen auf die Weitergabe ihres Wissens und den persönlichen Kontakt zu Ihnen. Diese Messe ist deshalb nicht nur für Fachpublikum geeignet. Viele Angebote, vom Puppenspiel und Stegreiftheater bis zu Mitmachtanz und Trommelworkshops unterhalten die ganze Familie. Das Kleinkunstfestival „Folkus“ ist Bestandteil der Kulturbörse und wird durch das „Duo Sonnenschirm“ am Freitag eröffnet. Auf dem Freigelände spielen Straßenkünstler und unter der Kranbahn ist der Kletterparcours der „Kulturinsel Einsiedel“ aufgebaut. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Wochenende ist die Premiere des allsonntäglichen KulturCafés. Hier soll sich ein Sonntagsausflugscafe mit Kulturangeboten etablieren. Pressetext Fachpublikum: Kurse und Workshops erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit – eine Messe dafür gibt es aber erst seit einem Jahr. Kern der „Heureka-Kulturbörse“ ist es, ein Netzwerk von Kursanbietern wie Instrumentenbauern und Lehrern, Musikern, Filosofen, Schauspielern, Tänzerinnen, Handwerkern und anderen künstlerischen Professionen aufzubauen und öffentlich zugänglich zu machen. Im Hinblick auf das letzte Jahr ist viel passiert: Zwei neue organisatorische Bereiche wurden in das Konzept integriert. Der Bereich “Sozius” spricht soziokulturelle Institutionen an, die den Kontakt zu Kooperationspartnern, Workshopanbietern oder Künstlern suchen. Der Bereich “Folkus” richtet sich hingegen an Kleinkünstler und Freischaffende, welche hier sowohl für sie geeignete Träger als auch Fortbildung finden können. All diese regionalen als auch überregionalen Aussteller animieren zum Mitmachen, setzen auf die Weitergabe ihres Wissens und den persönlichen Kontakt zu ihren Interessenten. Der Besuch lohnt sich daher besonders für Musikschulen, Volkshochschulen, Jugend und Kulturzentren, Kulturämter und ähnliche Einrichtungen. So finden z. B. Ganztagsschulen geeignete Dienstleister und Unternehmer, die Kinder in handwerklichen und musischen Bereichen kompetent und flexibel fördern können. Der Aufenthalt auf dem Gelände der HeurekaKulturFaktur(kurz: HKF) gestaltet sich trotz der geschäftlichen Ausrichtung auch für alle anderen Interessierten kurzweilig und spannend. Denn bereits die letztjährige Messe wurde vom Veranstalter HeurekaGmbH mit vielen Details, Kinderspielen und LiveShows liebevoll ausstaffiert. Kulinarisches wie Handwerkliches lässt sich auf dem Kunstmarkt erwerben. Neben dem großen Außengelände bietet auch die 300 m² große Halle des alten Kranwerks Raum zum Entdecken und sich anregen lassen. Die Veranstaltung ist die ideale Plattform für das Networking zwischen Institutionen, Kleingewerben und Kunden im Leipziger Raum. Vorbeischauen lohnt sich auch auf der Webseite www.kulturfaktur.de.
Klickfotos Kulturbörse (Workshopmesse) 2008 |
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